Finnwelle

GER

19.08.13 - 26.08.13

IDM Steinhude

1,5

IDM 2013 in Steinhude


Da schau ich mal auf die „Finnwelle“ und stelle fest, dass sich noch keiner aufgerafft hat ein paar Zeilen zu unserer Deutschen Meisterschaft zu schreiben. Nun, ich bin zwar nicht der Berufene, aber es war eine schöne Veranstaltung, die zu erinnern lohnt . Dabei ging es am Montag, dem Hauptvermessungstag, recht regnerisch im SLSV Steinhude los. Solide Baummessmarken waren Trumpf und Schleppleinen standen hoch im Kurs. Dienstag wurde dann gesegelt, 70 Boote wurden vom Race Officer Hannes Diefenbach und Klaus Dierker auf den up and down geführt. Bei leichtem Wind gelang dem nervösen Feld unter den gestrengen Augen der Jury unter Stefan Ibold ein Lauf. Der 2. Versuch wurde bei sterbendem Wind auf der Startkreuz abgebrochen. Es folgte ein 2tägiges Gemälde: Steinhude in Öl.  Einige fuhren Rad, spielten Fußball, tranken Bier, einige taten gar nichts. Andres Bauchladen wurde in diesen Tagen  leichter. Abends erfreute uns das Organisationskomitee mit Veranstaltungen wie Tombola, bei denen in Zukunft Glückspilze wie Rainer Haaks ausgeschlossen werden sollten und eine Seerundfahrt. Unvergessen auch der Auftritt der freizügigen Klosterschwestern...
Freitags wurde jedenfalls wieder gesegelt bei annehmbarem Wind und auch gelegentlichen zeigen der Flagge Oscar – free pumping- Die gefürchtete Jury agierte ansonsten mit Augenmaß, einige Segler scheinen aber dauerhaft unter einem gelbgeflaggten Damoklesschwert zu segeln. So erfüllte sich  das ( prophezeite???) Schicksal eines Aktivseglers aus der Autostadt Wolfsburg schließlich in Rennen 4 mit 2 Kringeln.
Am Abend standen schließlich 5 Rennen auf der Liste, und so wurde am Samstagmorgen das Medalrace bei frischem Wind mit einer publikumswirksamen gelegten Luvtonne absolviert. Gewonnen wurde das Medalrace von Fabian Lemmel. Fürs Flottenfinale legte Petrus noch etwas zu, sodass bei einigen Fahrern durchaus von Überlebenskampf gesprochen werden kann. Jedenfalls ballerten die üblich Verdächtigen mit Schaum vorm Mund nach links, nur um nach einiger Zeit festzustellen, dass da ja noch ein Boot von ganz rechts kommend weit vor ihnen herumschwimmt. Segelt der mit? Irgendwann konnte man auch die Segelnummer ausmachen, richtig: GER 35. Da hat doch Fiffi Ehlers geschickt jahrelang mit seinen Starkwindfähigkeiten hinter dem Berg gehalten und uns mit körperlichen Gebrechen genarrt, nur um uns jetzt zu zeigen wo „Bartels seinen Most holt“.
Am Ende ist dann Lennart Luttkus deutscher Meister geworden, beste Frisur und damit Platz 2 für Simon Gorgels, gefolgt von Andre Budzien.
Nach einer sehr schönen Meisterfeier bleibt uns bleibt uns noch zu sagen: Vielen Dank SLSV, vielen Dank  Silvia und John Arlett und dem Team!

Hartmut Duisberg

 

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